Incoterms

Incoterms

International Commercial Terms

Die Incoterms oder „Internationale Handelsklauseln“ sind eine Zusammenstellung von freiwilligen Regeln zur Auslegung handelsüblicher Vertragsformeln im internationalen Warenhandel, denen sich unser Handelshaus Schütte & Bünemann verpflichtet hat. Die internationalen Handelsklauseln wurden vor allem mit der Absicht entwickelt, Art und Weise der Lieferung von Gütern zu regeln. In den Bestimmungen ist beispielsweise festgelegt, welche Transportkosten der Verkäufer und welche der Käufer zu tragen hat und wer im Falle eines Verlustes oder Beschädigung der Ware das finanzielle Risiko trägt.
Die Pflicht zum Abschluss einer Transportversicherung wird durch die Incoterms grundsätzlich nicht geregelt, außer bei den Incoterms CIF und CIP, da in diesen Klauseln eine zusätzliche Transportversicherung enthalten ist.
Incoterms haben keine Gesetzeskraft; sie werden jedoch Vertragsbestandteil, wenn sie von Käufer und Verkäufer in den Vertrag einbezogen werden. Sonderbestimmungen in einzelnen Verträgen gehen den Incoterms grundsätzlich vor.
Erstmals entwickelt und aufgestellt wurden die Incoterms im Jahr 1936, und zwar von der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce, ICC). Seither gab es mehrere Anpassungen. Die aktuelle Fassung sind die Incoterms 2010; das ist die 7. Revision der ursprünglichen Regeln. In dieser Variante wurden die bis dato 13 Klauseln der Incoterms 2000 auf nunmehr 11 reduziert. Sieben davon sind multimodal und vier nur im See- oder Binnenschifftransport einsetzbar.
Es ist trotz der aktuellen Incoterms-Fassung möglich, Verträge unter Einbeziehung älterer Incoterms, z.B. "EXW Hamburg gemäß INCOTERMS 1980" abzuschließen. Dieses geschieht zuweilen zwischen langjährigen Vertragspartnern mit einer etablierten und daher unveränderten Handhabung ihrer Im- und Exporte.

Weitere Informationen erhalten Sie auf Anfrage gern durch unser Fachpersonal oder auf der Website des International Chamber of Commerce.

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